Darío Volonté (* 1. September 1963 in Buenos Aires) ist ein argentinischer Operntenor.
Volonté nahm als Achtzehnjähriger am Falklandkrieg teil und war einer der Überlebenden des versenkten Kriegsschiffes
General Belgrano. Nach seiner Rückkehr trat er in einen Kirchenchor ein. Dort entdeckte ihn José Crea, der ihn kostenlos unterrichtete, während er sich seinen Lebensunterhalt als Lieferwagenfahrer verdiente. Später vervollkommnete er seine Ausbildung bei
Vittorio Terranova in Mailand.
Er debütierte beim
Festival de Música an der
Opera de Buenos Aires in
Giacomo Puccinis Oper
Tosca. 1998 trat er in Belgien und den Niederlanden in
Verdis
Der Troubadour und
Ein Maskenball auf, es folgten Auftritte in
Don Carlos in Bologna,
Tosca,
Der Bajazzo,
Manon Lescaut und
Fedora am
Teatro Regio de Turín,
Lucia di Lammermoor am Opernhaus Zürich,
Der Korsar in Trieste und
Manon Lescaut am Teatro Massimo in Palermo.
1999 debütierte er am Teatro Colón in Héctor Panizzas Oper
Aurora. Die
Asociación de Críticos Musicales de Argentina zeichnete ihn 2000 als besten Sänger das Jahres aus.